• Lagerhalle mit Paletten und Kartons, in der Gabelstapler arbeiten. Eine holografische Projektion mit digitalen Daten und Analysen wird an der Wand angezeigt.

Wirtschaftsregion ohne Grenzen

Ostbelgien ist ein rund 70 km langer Landstrich und erstreckt sich über etwa 70 km entlang der deutsch-belgischen Grenze – vom Dreiländerpunkt mit den Niederlanden und Deutschland im Norden bis zur luxemburgischen Grenze im Süden.

  • Karte von Belgien mit der hervorgehobenen Deutschsprachigen Gemeinschaft in Gelb. Städte wie Eupen, Malmedy und St. Vith sind gekennzeichnet. Die Nachbarländer Deutschland, Niederlande, Luxemburg und Frankreich sowie Städte wie Brüssel, Lüttich und Aachen sind ebenfalls sichtbar.

Ostbelgiens internationale Wirtschaftskraft

Durch die Staatsreform in den 1960er Jahren wurden Eupen und Sankt Vith zur Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens mit eigener Gesetzgebung in kulturellen und personenbezogenen Angelegenheiten. Der überwiegend französischsprachige Kanton Malmedy blieb Teil der Französischen Gemeinschaft.

Trotz Grenzverschiebungen und geografischer Randlage entwickelte sich Ostbelgien als eines der ersten industrialisierten Gebiete Europas erfolgreich weiter. Die bewegte Wirtschaftsgeschichte prägt bis heute den Standort und seine internationale Ausrichtung.

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  • Historisches Schwarz-Weiß-Bild einer Industrieanlage in einer ländlichen Umgebung. Mehrere Fabrikgebäude mit Flachdächern und ein markanter Schornstein dominieren die Szene. Im Hintergrund sind bewaldete Hügel und Felder zu sehen, die das industrielle Zentrum umgeben.

Eine der ersten industrialisierten Regionen Europas!

Wirtschaftsraum mit Vergangenheit

Die Anfänge gewerblicher und industrieller Tätigkeiten im heutigen Ostbelgien beschränkten sich auf einige wenige Bereiche, die die Wirtschaftsstruktur Ostbelgiens in der Vergangenheit mit großem Einfluß geprägt haben: Landwirtschaft, Galmeiabbau, Töpfereihandwerk, Textilindustrie, Ledervearbeitung und Papierherstellung.

Ein Wirtschaftsraum mit wechselvoller Vergangenheit!

  • Holzsteg durch ein grünes Moorgebiet mit Wasserflächen und Gräsern, während der Himmel in warmen Farben des Sonnenuntergangs leuchtet.
  • Weitläufige Industriehalle mit Maschinen, Metallteilen und einem Arbeiter, der durch die Fertigungshalle geht.
  • Steinerne Kirche mit zwei hohen Türmen und grünlichen Kupferdächern vor einem klaren, blauen Himmel. Das Gebäude weist historische Architekturdetails auf, und Bäume im Vordergrund sorgen für ein harmonisches Gesamtbild.
  • Sonnenuntergang über einem stillen Moorsee im Hohen Venn, mit kleinen Grasinseln, die aus dem Wasser ragen. Die goldene Lichtstimmung und die Spiegelungen im Wasser schaffen eine ruhige und idyllische Szenerie.

Wirtschaftsraum mit Zukunft

Eine vielfältige Produkt- und Dienstleistungs­palette zeichnen das Bild der ost­belgischen Wirtschaft.

Die „in-between“-Lage Ostbelgiens ermöglicht es, die nahen in- und ausländischen Ballungsräume wirtschaftlich schnell zu bearbeiten, ohne die Nachteile einer Ansiedlung im Ballungsraum selbst in Kauf nehmen zu müssen.

Die faszinierende Landschaft in Ostbelgien besticht durch ihre Verschiedenartigkeit und Schönheit. Vielfältige Kultur-, Freizeit- und Sportangebote sowie eine exzellente Gastronomie runden die Standortqualität Ostbelgiens ab. Ein wahrer Wirtschaftsraum mit Zukunft!

Zahlen & Fakten

Sie benötigen Zahlen und Fakten zum ostbelgischen Arbeits- und Beschäftigungsmarkt sowie zu den sozio-ökonomischen Gegebenheiten und Entwicklungen in Ostbelgien und den angrenzenden Gemeinden!

Die Arbeitsgemeinschaft „Ostbelgien-Statistik“ wird durch nachfolgende Partner getragen:

  • Arbeitsamt der Deutschsprachigen Gemeinschaft
  • Wirtschafts- und Sozialrat der Deutschsprachigen Gemeinschaft
  • Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ostbelgien
  • Sonderausschuss des Wallonischen Wirtschafts- und Sozialrates
  • Regierung und Ministerium der deutschsprachigen Gemeinschaft Ostbelgiens
  • Industrie- und Handelskammer Ostbelgien.

Die aktuellen Zahlen stehen zur Konsultation und zum Downloaden zur Verfügung:

Unsere Pluspunkte - Ihre Wettbewerbsvorteile!

Ostbelgien mit seinen 90.000 Einwohnern grenzt an Niederlande, Deutschland und Luxemburg – ein Standort mit einzigartigen Vorteilen für Unternehmen und Wettbewerbsvorteilen, die anderswo selten zu finden sind.

Im Herzen Europas gelegen, erreicht man von Ostbelgien aus in nur vier LKW-Stunden über 40 Mio. Verbraucher. Dies entspricht rund 20% der europäischen Kaufkraft innerhalb der erweiterten Europäischen Union. Die unmittelbare Nähe zu den europäischen Ballungsräumen und wichtigen Wirtschaftszentren, wie das Ruhrgebiet, Aachen, Lüttich, Brüssel und Luxemburg ist ein wichtiger Faktor für das lokale Wirtschaftsleben.

Ostbelgien hat über die Autobahnen E40 (Brüssel-Lüttich-Köln) und E42 (Lille-Namur-Trier) direkte Anbindungen an das europäische Autobahnnetz. Fünf Flughäfen, Europas zweitgrößter Binnenhafen (Lüttich) sowie mehrere Bahnhöfe (mit TGV-Anschluss) sind in kürzester Zeit erreichbar. Ostbelgien bietet attraktive, gut erschlossene Industrie- und Gewerbeflächen für unterschiedlichste Anforderungen.

Auf Grund der politischen Zuständigkeit für Unterricht, Ausbildung und Beschäftigung befindet sich der Gesetzgeber im deutschsprachigen Ostbelgien sehr nah am Wirtschaftsleben, so dass oft schneller und flexibler auf sich ergebende Änderungen oder entstehenden Bedarf eingegangen werden kann. Der schulische Bedarf wird dabei durch ein breit gefächertes Bildungsangebot an Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten abgedeckt. Mehrere Universitäten, zahlreiche Hochschulen, Ausbildungs- und Kompetenzzentren, Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen sowie Wissenschaftsparks liegen im näheren Umkreis.

Ostbelgien liegt an der Schnittstelle verschiedener Sprachregionen (Deutsch, Französisch, Niederländisch, Luxemburgisch), so dass ein Großteil der Bevölkerung diese Sprachen in verschiedenen Kombinationen, oftmals gepaart mit guten Englischkenntnissen, beherrscht. Auch das Kulturverständnis der lokalen Bevölkerung wirkt sich förderlich auf das grenzüberschreitende Denken und Handeln aus, da sie bestens mit den Mentalitäten sowohl des germanischen als auch romanischen Kulturkreises vertraut ist.

Der gemeinsame Grundkonsens zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern gewährleistet soziale Stabilität und unterstützt somit wirtschaftliches Agieren in Ostbelgien.

Die „in-between“-Lage Ostbelgiens ermöglicht es, die nahen in- und ausländischen Ballungsräume wirtschaftlich schnell zu bearbeiten, ohne die Nachteile einer Ansiedlung im Ballungsraum selbst in Kauf nehmen zu müssen. Die faszinierende Landschaft in Ostbelgien besticht durch ihre Verschiedenartigkeit und Schönheit. Vielfältige Kultur-, Freizeit- und Sportangebote sowie eine exzellente Gastronomie runden die Standortqualität Ostbelgiens ab.



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